Geocaching Schnitzeljagd mit GPS Berlin Mitte


Tour auf einen Blick
  • Ort: Stadtgebiet Berlin Mitte
  • Dauer: ab 2,5 bis zu 4 Stunden
  • Verfügbar für: 5 - 16 Personen
  • Gruppengröße: bis zu 16 Personen
  • Start: Am Ferneshturm Berlin Mitte
  • Ziel: Nähe Ausgangspunkt oder auf Wunsch Restaurant in der Innenstadt
  • Beinhaltet: GPS -  Geräte, sämtliche Ausstattung, Schatz, auf Wunsch mehrere Kooperationsspiele
  • Begleitung: begleitete Tour

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"Der rennt wie Hennecke" - im Zickzack durch die Berliner Mitte

Eine GPS - Schnitzeljagd in Berlin Mitte auf Wunsch mit einigen Teamspielen. Geeignet als Firmenevent, Incentiveveranstaltung, Freizeitspaß oder alternative Stadterkundung. Die Schatzsuche verbindet eine humorvolle Geschichte mit Hintergrundinformationen zur Stadt und der ehemaligen DDR mit verzwickten Verstecken und kniffligen Rätselaufgaben.

Adolf Hennecke ist längst Vergangenheit? Von wegen!

Adolf Hennecke förderte er am 13. Oktober 1948 statt der üblichen 6,3 Kubikmeter (Hauer-Norm) 24,4 Kubikmeter Kohle, womit er die Arbeitsnorm mit 387 Prozent überfüllte. Was für ein Kerl - der muss ein (Berliner?) Bär von Mann gewesen sein! Dadurch wurde er Namensgeber der Hennecke-Aktivistenbewegung in der DDR und erhielt ein Jahr später den mit 100.000 Mark dotierten, neu gestifteten Nationalpreis der DDR I. Klasse.

"Es gießt wie Hennecke", sagen die DDR-Bürger, wenn es stark regnet und "Der rennt wie Hennecke", wenn es jemand eilig hat. Mann muss sich aber fragen, warum „Der schwitzt wie Hennecke“ damals nicht verwendet wurde?! Hennecke jedenfalls hat es bis ins Zentralkomitee der SED geschafft und starb angeblich als hoher Parteifunktionär am 22. Februar 1975 in Ost-Berlin, wo er auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde beerdigt wurde. Das ist die offizielle Variante.

Hinter vorgehaltener Hand munkelt man aber, dass Hennecke damals in Ungnade gefallen ist und hochbetagt in den Westen abgehauen sein soll. Da er sein Preisgeld und einige Diamanten aus den Kohleminen auf der Flucht nicht mitnehmen konnte, hat er beides angeblich im Ostteil der Stadt verborgen. Natürlich auf Umwegen mit einer Route im Zickzack durch die Stadt. Nach der Wende tauchte dann plötzlich eine mysteriöse Wegbeschreibung zum Hennecke – Schatz auf.

Wahrscheinlich möchte Hennecke den sozialistischen Gedanken des „Teilens“ mit der kapitalistischen „Jagd“ verbinden und diesen Schatz schlauen und vor allem schnellen Werktätigen überlassen!? Doch bisher ist es niemanden gelungen den Schatz aufzustöbern. Wollt ihr dieses Abenteuer wagen? Dann müßt ihr wie damals in Brigaden üblich, gut zusammenarbeiten...

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